Kaffeesatz

Momentaufnahmen aus meinem Café homeLE. Mehr auf: instagram.com/msschreiberlein
Momentaufnahmen aus meinem Café homeLE. Mehr auf: instagram.com/msschreiberlein

Der 2. Januar 2016 wird mir auf ewig in Erinnerung bleiben, denn an diesem ersten Sonntag des Jahres begann mein eigenes Cafékapitel. Ich war von der Fraktion der "Irgendwann möchte ich mal ein Café eröffnen" zu denen der "Ich habe es tatsächlich getan"-Menschen gewechselt. Mein "Café homeLE" war geboren. Ganze 2,5 Jahre spielte sich mein Leben größtenteils in der Georg-Schumann-Str. 130 ab und was da alles vor sich ging... Unvergesslich!

 

Inzwischen hat es sich eingereiht in die "Leider für immer zu"-Läden, doch geblieben sind jede Menge schöne Erinnerungen, gesammelte Erfahrungen und der Wunsch, es deshalb beim nächsten Mal besser zu machen. Richtig gelesen, auch wenn es nie schön ist, etwas zu beenden, an dem das Herz in Gänze hängt, weiß ich durch meine Zeit im homeLE, was ich bei der nächsten Gründung definitiv besser machen würde. Denn Bock auf's Gastgeben habe ich nach wie vor, Ideen einen ganzen Sack voll und ein Gefühl im Bauch, das mir sagt: Versuch es nochmal - aber mit der richtigen Mannschaft an Bord, die von Anfang an die Schultern hergibt, auf denen die Gesamtlast verteilt wird. 

 

Falls du - genau wie ich 2015 - mit dem Gedanken spielst, ein eigenes Café zu eröffnen und du jemanden suchst, der der Feedback oder neue Impulse gibt oder mit Rat und Tat nicht geizt - 

Schreib mir! Ich bin weder allwissend noch unfehlbar, aber von manchen Fehlern hätte ich gern gewusst, bevor ich sie machen konnte ;-) 

Café-Geschichte: Mein homeLE in den Medien

Im April 2018 hatten wir hohen Besuch: Sachsens Staatsministerin für Gleichstellung und Verbraucherschutz, Petra Köpping, war zu Gast im homeLE

 

Beim Familienfreundlichkeitspreis 2017 der Stadt Leipzig wurde das homeLE mit dem Sonderpreis der Kinderjury ausgezeichnet. 

 

Gesichter der Georg-Schumann-Straße: Meine eigenen "Autogrammkarten" plus Artikel auf der Website der Stadt Leipzig

 

Interview mit der lieben Sandra von Frau Frei Und - Das Netzwerk für selbständige Frauen, die im März 2016 mit einem ganzen Schwung junger Unternehmerinnen bei mir zum Netzwerk-Frühstück einkehrten. 

 

Für ihren Kiezgeflüster Blog erkor mich die liebe Maria Köhler zum KIEZkopf #1 und widmete meinem Café und mir ein wunderbares Porträt. 

 

Mein erster Auftritt bei der 3. Fuckup Night im September 2015, denn auch im Gründungsprozess kann einiges schief gehen. 

Noch zu Prä-Cafézeiten fragte mir xy für ihr Frauenpanorama ein Loch in den Bauch, denn ja, ge-crowdfunded hab ich auch - drei Mal insgesamt. Geklappt hat's bei zweien. 

 

Auch der liebe Volly Tanner unterhielt sich mit mir über das Sein und Werden meines Cafés und klöppelte es zu diesem Interview